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Abfallkalender soll digitalisiert werden

von Saleh Mati am 2. Mai 2021

digitaler Kalender und Abfallkalender auf Papier

Im Verwaltungsrat diskutierten die Mitglieder einen Vorschlag der Stadtwerke Hürth zur zukünftigen Bereitstellung des Abfallkalenders. Aktuell stellen die Stadtwerke den Abfallkalender in hochglänzendem, gelb foliertem Papier mit einer Auflage von 35.000 Stück zur Verfügung. Für den Druck und die Verteilung fallen Kosten von 23.000 Euro an.

Alternativ können sich Bürger die Zeiten der Leerung der verschiedenen Tonnen über das Internet abrufen. Weiter bieten die Stadtwerke Hürth einen Tonnenalarm an. Die Stadtwerke verschicken bei dem Tonnenalarm eine E-Mail an die Bürger. Dabei informieren die Stadtwerke Hürth über die anstehende Leerung einer Tonne am nächsten Tag. Einzig für den Weihnachtsbaum zu entsorgen gibt es keine Benachrichtigung vom Service Tonnenalarm. Ein weiterer Punkt, den wir im Verwaltungsrat besprachen, sind die Coupons. Falls Bürger den Kalender nicht mehr in Papierform erhalten, dann wäre es gut, wenn die Bürger die Coupons ebenfalls digital zugestellt bekommen.

Für die Mitglieder im Verwaltungsrat war klar, dass die Stadtwerke den Abfallkalender weiterhin in Papierform für beispielsweise ältere Bürger zur Verfügung stellen. Die Vorgehensweise, wie Mitarbeiter der Stadtwerke die Papierform des Abfallkalenders an die Bürger verteilen, war zur Sitzung nicht bekannt. Die Verwaltung führte als Möglichkeiten den Postweg oder die Ortsvorsteher auf.

Die CDU wünschte bei dem Thema eine Vertagung. Damit sollte die Art der Verteilung bei Beschluss auf den digitalisierten Abfallkalender bekannt sein. Die anderen Fraktionen stimmten diesen Wunsch der Vertagung zu. Damit gibt es in der Sitzung im August eine neue Vorlage. Die Mitarbeiter der Stadtwerke Hürth erarbeiten bis zur Sitzung einen Vorschlag, wie der Abfallkalender verteilt werden könnte. Das Ziel ist, den Abfallkalender in stark verringerter Auflage in Papierform zu drucken.

Bürger sollen Biotonne soll nach Wunsch der Stadtwerke weiter nur freiwillig erhalten

Persönlich finde ich das Ziel sehr gut, die Termine zur Leerung der Abfalltonnen verstärkt digital abzurufen oder die sich den Tonnenalarm zu abonnieren. Wer nicht diesen Service nutzen möchte, der kann den Abfallkalender weiter anlog beziehen. Ich würde mir wünschen, dass es für den Bezug der Coupons bis zur nächsten Sitzung ebenfalls einen Vorschlag der Stadtwerke Hürth gibt. Die Ortsvorsteher für die Verteilung der analogen Kalender einzuspannen sehe ich mit weniger Begeisterung. Dies sorgt für zusätzliche Arbeit neben der bereits vorhandenen Arbeit der Ortsvorsteher. Die Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit als Ortsvorsteher ist lediglich eine nette Geste und kein Anlass für mehr Arbeit.

Weiter waren die Biotonnen ein Thema im Verwaltungsrat. Bürger in größeren Wohnanlagen wünschen sich in einigen Fällen eine Biotonne. Nur stellen Eigentümer diese Biotonne in den größeren Wohnanlagen nicht immer zur Verfügung. Bisher ist der Bezug einer Biotonne freiwillig. Falls der Bezug einer Biotonne verpflichtend wäre, dann sind in jeder Wohnanlage Biotonnen vorhanden. Die Stadtwerke Hürth möchten weiter auf das Prinzip der Freiwilligkeit setzen. Der Mitarbeiter erklärte, dass die Stadtwerke Hürth bisher mit der Freiwilligkeit gut fahren.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

Kommentare

  1. Hallo,

    die Mieter von Kiebitzweg 9, 11, 13 und Frankenstraße 43 haben für das Jahr 2021 keinen Abfallkalender in Papierform erhalten. Im Januar habe ich mehrmals die Rufnummern 9842-22 und 9842-11 angerufen, aber niemanden erreicht.

    Mit freundlichem Gruß
    Frau Beate Prang

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