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Politik begrenzt die Anzahl der Klassen in einer Jahrgangsstufe für die Realschule

von Saleh Mati am 28. März 2021

Fünf Klassen in einem Jahrgang

Die Politiker sind im Hauptausschuss der Empfehlung des Schulausschusses gefolgt. Dabei begrenzten die Politiker die Zügigkeit für eine Stufe an der Realschule auf fünf Klassen. Für diesen Vorschlag warb ebenfalls der Leiter der Realschule. In diesem Jahr bildet die Schule nachdem vorliegen der Anmeldungen wahrscheinlich vier oder fünf Klassen. Damit weist die Schule in diesem Jahr keine Schüler*innen ab.

Dagegen sieht die Situation an der Gesamtschule anders aus. Die Schule hat einen hohen Zulauf. Folglich kann die Schule nicht immer jeder Elternwunsch berücksichtigen. Vereinzelte Ablehnungen von Schüler*innen kommen an der Gesamtschule vor. Daher starten die Anmeldungen an den Schulen bei der Gesamtschule und die anderen weiterführenden Schulen (Gymnasien, Realschule und Hauptschule) folgen. So können abgelehnte Schüler*innen sich an einer anderen Schule in Hürth bewerben.

Hauptschule scheint die notwenigen Schüler*innen für ihren weiteren Bestand zu haben

Die Hauptschule benötigt für ihren Bestand jedes Jahr um die 18 Schüler*innen in einem Jahrgang. Die Stadtverwaltung ist optimistisch diese Zahl von Anmeldungen von Schüler*innen zu bekommen. Damit wäre der Bestand der Hauptschule gesichert. Eine abnehmende Anzahl von Schülern in unserem Stadtgebiet für dieses Jahr und möglicher Weise für die folgenden Jahre verschärft die Situation. Letztendlich entscheidet die Bezirksregierung über den Fortbestand der Hauptschule. Solange die Hauptschule die Zahl von um die 18 Anmeldungen erreicht, scheint die Schule in ihrem Bestand gesichert zu sein.

Verwaltung stellt in diesem Jahr neuen Schulentwicklungsplan vor

Im Hauptausschuss konnte ich nachfragen, ob der Schulentwicklungsplan die aktuelle Situation berücksichtigt. Der Schuldezernent teilte mir mit, dass ein neuer Schulentwicklungsplan in Bearbeitung ist. Diesen Plan stellt die Verwaltung in diesem Jahr dem Fachausschuss vor. Dabei sollte der Plan die aktuellen Entwicklungen wiedergeben. Spannend bleibt die Aussicht auf die zukünftige Entwicklung in unseren Hürther Schulen.

Hürth ist seit Jahren ein beliebter Wohnort für viele Menschen, unter anderem für junge Familien. Neue Wohnquartiere entstehen. Der Zuzug bietet unserer Stadt viele Chancen und sorgt gleichzeitig für Herausforderungen in der Infrastruktur. Dies betrifft ebenfalls die Hürther Schulen. Der Schulentwicklungsplan sollte Auskunft geben, ob die Stadt Hürth weitere Grundschulen benötigt oder die vorhandenen Grundschulen ausreichen. Weiter sollte die Politik von der Verwaltung einen Überblick über die zukünftige Entwicklung an unseren weiterführenden Schulen erhalten. Gute Bildung wird von der Politik gefordert, gute Schulen gehören dazu. Für ein Hürth, dass sich jeder leisten kann.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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