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Distrikt SPD-Efferen informiert zum geplanten Seniorenquartier

von Saleh Mati am 25. August 2019

Großes Interesse an dem Thema altersgerechtes Wohnen

Der Distrikt SPD-Efferen lud die Hürther Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Seniorenquartier an der Berrenrather Straße / am Grüngürtel ein. Dabei freute sich Saleh Mati, Vorsitzender des Distrikts Efferen über die zahlreichen Besucher. Weiter trugen zu dem großen Andrang sicherlich die Referenten Stadtbaudirektor der Stadt Hürth, Manfred Siry und Grundstückseigentümer, Leopold von Bismark-Osten bei. Auch die Gastgeberin der Gaststätte Lindenhof , Frau Maria Roggendorf, freute sich über die vielen Gäste. Daher räumte Frau Maria Roggendorf den Innenraum ihrer Gaststätte um. Damit fanden die knapp 100 Gäste Platz.

Herr Manfred Siry stellte den Bebauungsplan vor. Dabei erläuterte er den Zuschauern, dass 150-170 altersgerechte Wohnungen geplant sind. Dazu soll ein Altenpflegeheim mit 72 stationären und 16 ambulanten Plätzen entstehen. Beauftragt mit der Planung ist das Architekturbüro Stadtplanung Zimmermann GmbH. Weiter können die Planer sich vorstellen, dass zu den zahlreichen Wohnungen weitere gewerbliche Nutzungen möglich sein sollen. Dabei sollen diese das Wohnen nicht beeinträchtigen. Auch Arztpraxen und Apotheken sollen das Angebot für die Anwohner verbessern. Zudem soll ein Teil des Bebauungsplans 204 b weiter Gewerbefläche bleiben. Daher wird im nächsten Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr ein geänderter Plan von der Verwaltung vorgelegt.

Erstes urbanes Gebiet in Hürth soll in Efferen entstehen

Zahlreiche Anwohner stellten Fragen zur verkehrlichen Situation, zum Lärm für die Anwohner und zu den beabsichtigten Baumpflanzungen. Dazu erklärte Herr Siry, dass die Verwaltung eine Änderung der Bezeichnung der Fläche überlegt. Aus dem Mischgebiet soll ein urbanes Gebiet werden. Diese Kategorie von Gebiet führte die Politik erst seit dem Jahr 2017 in die Baunutzungsverordnung ein. In Hürth wäre die Fläche die erste mit dieser Einordnung in die neue Kategorie. Dabei ist der Vorteil, dass höhere Werte für Lärm zulässig sind. Damit könnte REWE eine Bebauung des Nachbargebiets entspannter entgegensehen. Auf Seite der Unternehmer gibt es Sorgen, dass zu geringe zulässige Werte für Lärmbelastung zu Konflikten mit den Bewohnern führen können.

Fragen zum Schnitt der geplanten Wohnungen konnte der Grundstückseigentümer Herr von Bismark-Osten nicht beantworten. Die Planungen sind noch nicht so weit fortgeschritten. Weiter dürften die ersten Häuser frühestens im Jahr 2021 stehen.

Saleh Mati, Vorsitzender der SPD für den Distrikt Efferen, ergänzte, dass die Veranstaltung zur Information der Bürger diene. Weiter wird die Politik die Beiträge der Bürger aus dieser Veranstaltung und der Information der Bürger durch die Stadt im weiteren Prozess der Planung berücksichtigen.

Herr von Bismarck-Osten stellte klar, dass die Pläne wenig Spielraum für Änderungen geben. Die Rendite lässt dies nicht zu.

Stephan Renner, Vorsitzender der SPD-Fraktion, ergänzte die Absicht seiner Fraktion, die Planung zügig zum Abschluss zu bringen. Dabei berücksichtigt die die SPD-Fraktion vor allem die Interessen der Anlieger im direkten Umfeld.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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