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Planungsbüro stellt umfangreichen Verkehrsentwicklungsplan vor

von Saleh Mati am 4. Februar 2018

Radverkehr in Hürth ausbauen, Tempo auf Straßen reduzieren

Die Politiker stellten in 2016 über 100.000 Euro in den Haushalt ein. Dabei war das Ziel einen Verkehrsplan zu entwickeln. Dieser soll die Verkehrsströme in Hürth besser lenken und gleichzeitig die einzelnen Ortsteile von den durchfahrenden Autos entlasten. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Planung gab das beauftragte Institut einen Zwischenbericht.

Wesentliche Maßnahmen sind, den Verkehr für Fahrräder zu verbessern. Dabei beabsichtigen die Planer, Fahrrad- und Autofahrer in Bereichen mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 30 zusammen zu führen. Gleichzeitig soll die Oberfläche der Radwege an der Horbeller und Bonnstraße verbessert werden.

Maßnahmen Radverkehr Hürth

Zudem meinen die Mitarbeiter des Planungsbüros, dass die Geschwindigkeit für den Autoverkehr an zahlreichen Stellen in Hürth zu reduzieren ist. Hierbei sind insbesondere die Einfahrten in die Ortschaften Berrenrath, Fischenich, Gleuel und Stotzheim zu betrachten. Zudem möchten die Planer den Verkehr von der Krankenhausstraße auf die K2 verlagern. Dazu ist die Geschwindigkeit der Autos auf 20 km / h zu drosseln. Auch auf der Sudetenstraße, der Bonnstraße und der Straße In den Höhnen halten die Mitarbeiter eine Drosselung der Geschwindigkeit auf 30 km/h für sinnvoll.

Weiter sind nach Ansicht des Planungsbüros Mobilitätsstationen zu schaffen, damit mehr Autofahrer auf öffentliche Nahverkehrsmittel umsteigen. Carsharing soll dieses System der neuen Mobilität ergänzen.

Die Planer teilten den Mitgliedern des Ausschusses mit, dass ein Carsharing Fahrzeug bis zu 4- 8 private PKWs ersetzt. Daher ist eine wichtige Aufgabe der Stadt, Verknüpfungspunkte verschiedener Verkehrsmittel zu schaffen.

Abschließend ist es Aufgabe der Politik, die verschiedenen Maßnahmen auszuwerten. Danach ist zu entscheiden, welche Maßnahme umgesetzt wird. Diese Sitzung soll der Beginn der Diskussion sein.

Den meisten Beteiligten ist klar, dass die Ortsumgehung B 265 n nur einen Teil der Verkehrsprobleme lösen kann. Ein Handlungsbedarf ist weiter vorhanden. Die einzelnen Hürth-Ortsteile leiden unter den hohen Verkehr.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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