Ein neues Jahr beginnt und neue Aufgaben stehen an

von Saleh Mati am 7. Januar 2018

Das Jahr 2018 startet mit den Beratungen zum Haushalt

Das Jahr 2018 startet mit den Beratungen zum Haushalt. Die Fraktionen reichen Ihre Anträge ein, um unsere Stadt in ihrem Sinne für die Bürger zu entwickeln. Dazu bildet der Entwurf des Haushaltes von der Stadtverwaltung die Grundlage.

Dabei planen Bürgermeister und Kämmerer keine Veränderungen der Hebesätze oder Steuern. Insofern wird die 2016 erhöhte Grundsteuer von CDU und Grünen nicht zurückgenommen, aber auch keine weitere vorgenommen. Das Defizit im Haushalt beträgt trotz Rekordeinnahmen bei der Gewerbesteuer knapp 11,5 Millionen Euro. Dafür investiert die Verwaltung Millionen in den Ausbau der Kindertagesstätten und unsere Schulen. Drei Kitas baut die Stadt neu. Die Renovierung des Ernst-Mach Gymnasiums schreitet voran.

Im Jahr 2017 fanden heftige Diskussionen um die Bebauung von Efferen-West statt. Am Ende beschloss eine Mehrheit von CDU, Grünen und Linken dieses Projekt. Dort entsteht viel Wohnraum für überwiegend gut betuchte Wohnungssuchende. Dagegen gibt es im neuen Baugebiet kaum bezahlbarer Wohnraum. In 2018 sollen die Grundstücke für das Baugebiet geordnet und mit der Erschließung begonnen werden. Das Problem des bezahlbaren Wohnraums lösen die Verantwortlichen mit diesem Baugebiet nicht. Damit bleibt dies Problem bestehen und ist dringend in 2018 anzugehen.

Wird aus dem Schwimmbad de Bütt ein Thermalbad? Wie verändert sich Hürth-Hermülheim nach dem Bau der Ortsumgehung?

Auch die Zukunft des Schwimmbads de Bütt mit seiner Sauna rückt in 2018 in den Fokus der politischen Diskussionen. Unser Bürgermeister regte einen Wettbewerb mit Investoren an. Die Geldgeber sollen die unterirdischen Thermalquellen am Schwimmbad erschließen. Anschließend soll sich unser Schwimmbad de Bütt mit seiner Sauna zu einem Thermalbad entwickeln. Dadurch erhofft sich Dirk Breuer, Bürgermeister der Stadt Hürth, das Defizit der Sauna zu verringern. Zudem soll unser Schwimmbad ein Alleinstellungsmerkmal erhalten und sich von der Konkurrenz der Schwimmbäder / Saunen in der Umgebung abheben.

Die Stadt Hürth verkaufte im Jahr 2017 viele Gewerbegrundstücke. Ein sehr großes Grundstück erhielt der Pharmagroßhändler Sanacorp. In 2018 plant der Logistiker den Bau in Hürth-Kalscheuren fertig zu stellen. Auf der einen Seite ist wichtig, dass wir weiter hohe Einnahmen durch die Gewerbesteuer erzielen. Damit können wir unsere sozialen Einrichtungen finanzieren. Auf der anderen Seite werden unsere Gewerbeflächen bald knapp. Im Jahr 2018 setzt die Verwaltung die Suche nach neuen Flächen für Gewerbebetriebe fort.

Auch in 2018 ist mit dem Zuzug weiterer Neubürger zu rechnen. Hürth wird bald die Einwohnerzahl von 60000 überschreiten. Daher beginnen in Kürze die Vorbereitungen auf den Status „große Kreisangehörige Stadt“. Beispielsweise übernimmt unsere Stadt Aufgaben, wie das Ausländeramt, welche aktuell beim Kreis angesiedelt sind.

Der Bau der Ortsumgehung Luxemburger Straße verändert ebenfalls unsere Stadt. In 2018 stellt unser Baudirektor den Masterplan für ein „neues“ Hürth-Hermülheim entlang der derzeitigen Luxemburger Straße im Ausschuss vor Danach entscheidet die Politik, wie der Stadtteil nach dem Bau der Ortsumgehung aussehen wird.

Ich wünsche Ihnen ein frohes neues Jahr. Weiter freue mich über Ihre rege Beteiligung auf meinem Blog www.unserhuerth.de oder auf meiner Facebook Seite. Ihre Anregungen sind wichtig, damit Ihre Meinungen bei all den anstehenden Entscheidungen gehört und berücksichtigt werden können.

Saleh Mati

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

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