Dr. Georg Kippels antwortet auf 8 Fragen zur Bundestagswahl am 24. September 2017

von Saleh Mati am 19. September 2017

Wir befragten die Kandidaten der CDU, SPD, Grünen, FDP und der Linken

Die Hürther wählen mit einem Teil ihrer Nachbarkommunen am 24.09 einen Kandidaten direkt in den Bundestag. Die Bundespolitik setzt häufig die Rahmenbedingungen für unsere kommunale Politik. In unserem Blog www.unserhuerth.de leisten wir einen Beitrag, sich über die Kandidaten zu informieren. Zudem können Bürger und Kandidaten über unsere Kommentar-Funktion sich austauschen. Die Ziele der Kandidaten können Sie auf den entsprechenden Homepages der Kandidaten oder der entsprechenden Parteien finden. Wir stellen Fragen, die Ihnen den Menschen hinter der Kandidatur näher bringen sollen. Wir bedanken uns bei allen Kandidaten, die unsere 8 Fragen beantwortet haben.

  1. Frage: Ihre Partei nominierte Sie als Kandidat für die Bundestagswahl. Was sagten Ihre Familie / Freunde zu Ihrer Kandidatur?

Dadurch, dass ich bereits seit nunmehr vier Jahren als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in Berlin vertrete, bekam ich viel Zuspruch von allen Seiten, wieder für den Deutschen Bundestag zu kandidieren. Das tut gut und motiviert mich.

 

  1. Frage: Der Wahlkampf fordert viel Zeit. Was würden Sie unternehmen, wenn Sie ein Wochenende Wahlkampfverbot hätten?

Ich würde diese Zeit missen, denn mir machen die netten Begegnungen, der Austausch und die Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürger viel Spaß und ich nutze jede Minute sehr gerne, um die Anliegen aufzunehmen und in die Diskussion in Berlin einzubringen.

 

  1. Frage: Sie fahren durch den Rhein Erft Kreis und sehen die zahlreichen Wahlplakate mit Ihrem Bild im Straßenraum hängen. Was denken Sie sich, wenn Sie Ihr Plakat sehen?

Dann freue ich mich, dass wir in unserem Land demokratische Wahlen durchführen und die Meinungen anderer respektieren, gleich ob wir sie teilen oder mit Argumenten zu widerlegen versuchen. Diese Freiheit ist kein Selbstverständnis. In vielen Ländern sehnen sich die Menschen danach und kämpfen für dieses Grundrecht.

 

  1. Frage: Sie wohnen im wunderschönen Rhein Erft Kreis, in unmittelbarer Nähe zur schönen Domstadt. Was werden Sie aus dem Rhein-Erft Kreis am meisten in der Bundeshauptstadt vermissen?

Bevor ich meine Mandatstätigkeit 2013 in Berlin angenommen habe, bin ich stets dem Rhein-Erft-Kreis treu geblieben. Nur selten trieb es mich außerhalb der Kreisgrenzen. Dies kommt nun natürlich nahezu täglich vor. Ich freue mich aber jedes Mal umso mehr, wieder nach Hause zu kommen. Dabei fahre ich oft in meiner Heimatstadt Bedburg herum und schaue was sich in den wenigen Tagen meiner Abwesenheit verändert hat.

 

  1. Frage: Gibt es ein Ereignis in Ihrem Wahlkampf, dass Sie sehr berührt hat?

Im täglichen Kontakt mit so vielen Menschen erfährt man allerlei persönliche Anliegen. Ich versuche jedes Mal darauf einzugehen und meinen Beitrag zu leisten, unsere politischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle Menschen in unserem Land gute Chancen haben, ihr Leben so zu führen, dass sie in Deutschland gut und gerne leben.

 

  1. Frage: Wie können Sie ihre beruflichen Erfahrungen in die Arbeit im Bundestag einbringen?

 

Als Rechtsanwalt bringe ich natürlich das richtige Handwerk mit, um im Gesetzgebungsverfahren meinen Beitrag zu leisten. Und durch meine jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit in der Kommunalpolitik war es mir schon wichtig, Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen und die Lebensbedingungen zu verbessern. Im Bundestag kann ich beide Erfahrungen gut einbringen.

 

  1. Frage: Welche Eigenschaften qualifizieren Sie besonders als Abgeordneter des Bundestages?

In unserer hektischen Zeit ist es wichtig, komplexe Sachzusammenhänge zu erklären und Lösungen zu vermitteln. Schwierige Herausforderungen können nicht immer durch politische Rhetorik gelöst werden. Es bedarf Sachlichkeit, Augenmaß und Weitsicht in unserem Handeln. Diese Eigenschaften bringe ich gerne in die Politik mit ein, damit wir nicht nur kurzfristig reagieren, sondern unsere Zukunft auch langfristig gestalten.

 

  1. Frage: Auf welchen Seiten sollen sich die Leser informieren, um mehr über Ihre politischen Absichten zu erfahren?

Gerne auf meiner Homepage, Facebook, Instagram oder in meinen Flyern.

www.georg-kippels.de

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004

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