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Kind zu Hause versorgt und trotzdem Kita Beiträge bezahlt

von Saleh Mati am 27. März 2021

Land NRW empfahl im Februar Kinder nicht zur Kita zu bringen

Eltern fühlen sich von Land NRW und unser Stadt Hürth im Stich gelassen. Im Februar gab es die dringende Bitte des Landes NRW, die Kinder nicht zur Kita zu bringen. Zudem konnte die Kita nach Auskunft einiger Eltern, die Betreuung in gewohnter Form und gewohnten Umfang nicht bieten. Beispielsweise war wohl eine Betreuung von 35 Stunden nicht möglich. Die Kita Beiträge mussten die Eltern für den Monat Februar trotzdem bezahlen. Während für die Monate zuvor, die Eltern von den Gebühren freigestellt waren, erfolgte dies bisher nicht für den Monat Februar.

Für einige Eltern stellt die monatliche Belastung mit den Kita Gebühren eine finanzielle Herausforderung dar. Daher ist der Ärger groß, wenn Gebühren bezahlt werden, die Leistung ausbleibt. Die Eltern zahlen ihre Gebühren an die Stadt Hürth. Die Bitte, Kinder nicht in die Betreuung zu bringen, erfolgte vom Land NRW. Schlussendlich ist es für die Eltern nicht erklärbar, wenn sie der dringenden Bitte des Landes NRW folgen und gleichzeitig die Gebühren an die Stadt Hürth weiter zahlen.

Hier sollte die Stadt Hürth sich mit dem Land NRW zusammensetzen und eine Lösung für die betroffenen Eltern finden. Wir sind froh, wenn Eltern den Bitten des Landes NRW folgen. Damit dies so bleibt, sollte kein schlechter Beigeschmack bleiben. Die Corona Krise zu bekämpfen ist für alle Beteiligten ein schwieriger Weg, die Meinungen über den richtigen Weg gehen auseinander und trotzdem können wir das Ziel ein Ende der Krise nur gemeinsam erreichen.

Dafür ist es wichtig, dass wir Akzeptanz der Bürger fördern. Persönlich meine ich, dass die Eltern ihre Kita Beiträge für den Monat Februar zurück erhalten sollen.

Über Saleh Mati

Saleh Mati, geb. 1966 in Köln. Seit 1966 wohnhaft in Hürth. Mitglied im Stadtrat seit 2004 Alle Einträge von Saleh Mati

Kommentare

  1. Es ist eine Unverschämtheit, dass die Beiträge für die OGS rückwirkend abgebucht wurden. Die Beiträge sind dringend zu erstatten! Darüber bin ich wirklich wütend! Man versucht zw. Job und Homeschooling alles zu bewerkstelligen und wird dann noch bestraft.

  2. „So sind seit dem 22. Februar alle Kinder wieder in die Kindertagesbetreuung eingeladen.“ wurde auch uns OGS-Eltern per Brief als Begründung mitgeteilt, weshalb nun der Beitrag ab Februar wieder zu entrichten sei. Allerdings: In allen Hürther Grundschulen gibt es bis heute statt OGS nur Notbetreuung, und dies hat den einfachen Grund, dass die Vorgaben des Landes gar nichts anderes zu lassen und wie sollte auch Wechselunterricht stattfinden, wenn gleichzeitig alle Kinder ganztagsbetreut wären? Und trotzdem aber hält man es entweder nicht für nötig, die Situation im offenen Ganztag gesondert zu betrachten, oder hat ganz einfach gar nicht gewusst, dass hier eben gar nichts geöffnet ist außer eben die Notbetreuung. Immerhin aber werden dann zwei Tage nach Erhalt der Schreiben, am letzten des Monats und vier Tage vor Ostern den Familien die zwei Monatsbeiträge für Februar und März rückwirkend gleich mal fröhlich abgebucht. Bravo Hürth! So zeigt man das richtige Fingespitzengefühl, wenn es darum geht, die ja auch sonst nicht unerheblich durch die Situation belasteten Familen bei der Stange zu halten. Vielleicht sollte man hier dem Beispiel des Landesvaters folgen und sich über Ostern noch mal ganz dolles Nachdenken vornehmen.

  3. Wir müssen den OGS Beitrag an die Stadt zahlen, obwohl unser Kind weder OGS noch Notbtreuung in Anspruch nimmt.
    Wir dürfen diese laut Schule garnicht in Anspruch nehmen, da mein Mann im Home-Office arbeitet.
    Meiner Meinung nach, keine Leistung, keine Zahlung. Ich hoffe, dass die Stadt uns die Beiträge von Februar und März erstattet.Das wäre mehr als fair, aufgrund was wir Eltern zusätzlich leisten.

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